"Spread" und "PIP" im Devisenhandel
Der "Spread"
ist die Spanne zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs. Der
Ankaufskurs liegt üblicherweise über dem
Verkaufskurs. Auf diese Weise verdient der Broker seine Kommission,
denn im Gegensatz zu Wertpapierbrokern verzichten Forexbroker
häufig auf eine gesonderte Gebühr. Der Spread bleibt
meist auf dem selben Niveau, so erhält der Vermittler bei
jeder Transaktion einen bestimmten Geldbetrag, der von der
Höhe des abgewickelten Geschäfts abhängig
ist.
Der Spread wird meist in sog. "Pips"
gemessen. Der "Pip" (percentage in point) ist die letzte Dezimalstelle bei der
üblichen Notierung eines Währungspaares. Im Falle
einer Euro/US-Dollar-Notierung ist es die vierte Stelle hinter dem
Komma. Die Differenz zwischen 1,4001 und 1,4002 ist also ein Pip. Auch
für die Angabe von Gewinnen und Verlusten wird dieser Begriff
verwendet wenn diese Werte unabhängig vom eingesetzten Kapital
angegeben werden sollen.